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Nachtrag – Vortrag zum World Usability Day

Am 12. November 2009 wurde der 4. World Usability Day in Dresden veranstaltet. Die Organisation übernahm das Medien Zentrum der TU Dresden. Im Sommer wurde ich gefragt ob ich nicht Lust hätte das Projekt des vEKM vorzustellen. Die Chance wollte ich nutzen und bereitete einen kurzen Vortrag mit dem Titel “Das doppelte Lottchen – Die Bedeutung von Usability für das virtuelle Erich Kästner Museum” vor. Einen Rückblick auf die Veranstaltung kann auf den Seiten des Medienzentrums eingesehen werden: World Usabilty Day 2009 in Dresden

Prototyp des visuellen Datensammlers

Hier das Abstract zum Vortrag:

Um ein Museum nachhaltig aus dem realen in den virtuellen Raum zu überführen, ist mehr erforderlich als eine bloße Abbildung der Exponate. Das Museum wird nicht nur durch seine Ausstellungsstücke bestimmt, sondern auch durch deren Präsentation für den Besucher. Für den virtuellen Zwilling des Erich Kästner Museums bedeutet dies, eine Gratwanderung zwischen einfacher Bedienbarkeit auf der einen und dem authentischen Erlebnis eines Museumsbesuchs auf der anderen Seite.

Der Vortrag versucht einen Ansatz für die Lösung des Dilemmas aufzuzeigen. Nach einer kurzen Vorstellung des realen Museums, wird der aktuelle Entwicklungsstand des virtuellen Abbildes präsentiert. Anschließend wird das Bedienkonzept des Museums erläutert. Dabei wird sowohl auf die klassische Steuerung mit Maus und Tastatur eingegangen, als auch die Integration von Augmented Reality Technologien besprochen.

Testumgebung für die TU Dresden

Von 2007 bis 2008  habe ich am Media Design Center der TU Dresden gearbeitet.  Dort entstand eine dynamische Testumgebung in Flash mit ActionScript 2.0. Die Testumgebung wird aus XML Daten dynamisch zur Laufzeit generiert. Es können unterschiedliche Fragetypen integriert werden. Die Anwendung besteht im wesentlichen aus zwei Komponenten, dem Container und die Module. Der Container verwaltet den Ablauf der Anwendung und speichert Informationen über den Nutzer.

Dazu lädt der Container verschiedene Module in einer festen Reihenfolge. Die Reihenfolge wird über eine XML Datei bestimmt. In den Modulen können Nutzerdaten abgefragt, Informationen eingeblendet, Daten ausgewertet und als Hauptbestandteil Fragen gestellt werden.

Folgende Fragemodule wurden erstellt:

  • Multiple Choice mit Bildern und Texten
  • Zuordnen von Bilder und Texte über Drag und Drop oder MouseClick
  • Zuordnen von Textbausteinen auf einem Bild
  • Auswahl von Bereichen auf einem Bild
  • Ordnen von Texten und Bildern

Im Frühjahr 2009 wurde das Projekt reaktiviert und weiterentwickelt.